Klimawandel

Die Nut­zung von Tie­ren zur Umwand­lung pflanz­li­cher Pro­te­ine und Nähr­stof­fe in Fleisch, Milch, Eier und ande­re tie­ri­sche Pro­duk­te ist enorm inef­fi­zi­ent (sie­he (1),(2)). Es wer­den hohe Inputs benö­tigt (Land, Was­ser, Kunst­dün­ger, Pes­ti­zi­de) und hohe Out­puts erzeugt (Treib­haus­ga­se, ver­sau­ern­de Gase, eutro­phie­ren­de Sub­stan­zen) (sie­he (1.1),(1.2)). Zum einen trägt die Tier­hal­tung durch ihre direk­ten Treib­haus­gas­emis­sio­nen und für Koh­len­stoff-Sequestrie­rung ver­lo­re­ne Flä­chen maß­geb­lich zum Kli­ma­wan­del bei. Zum ande­ren wer­den durch die Rodung von Wäl­dern, durch hohen Was­ser­ver­brauch, durch ver­sau­ern­de Gase, durch eutro­phie­ren­de und toxi­sche Sub­stan­zen Lebens­räu­me mini­miert, Tie­re und Pflan­zen ver­drängt und getö­tet, kom­plet­te Öko­sys­te­me zer­stört und Arten aus­ge­rot­tet. Dies führt schließ­lich zu einem Ver­lust an Biodiversität.

Kli­ma­wan­del und der Ver­lust an Bio­di­ver­si­tät ste­hen in enger Bezie­hung und ver­stär­ken sich gegen­sei­tig (posi­ti­ve Rückkoppelung).

 

Die Anga­ben und Berech­nun­gen zum Anteil der Tier­hal­tung am Kli­ma­wan­del dif­fe­rie­ren stark. Die geläu­figs­te und gleich­zei­tig kleins­te Zahl (14,5%) stammt von der Ernäh­rungs- und Land­wirt­schafts­or­ga­ni­sa­ti­on der Ver­ein­ten Natio­nen (FAO). Hier ist zu berück­sich­ti­gen, dass die FAO von allen glo­ba­len Tier­in­dus­trie­ver­bän­den gelenkt und finan­ziert wird.

Die fol­gen­den Foli­en geben einen Über­blick über die ein­zel­nen Ana­ly­sen, deren Berech­nun­gen und Problempunkte.

 

Eine tabel­la­ri­sche Ein­sei­ten­über­sicht (PDF) incl. Quel­len­ver­zeich­nis und Links zu allen Quel­len kann hier her­un­ter­ge­la­den werden: